Frauentag 2017


Internationaler Frauentag 8.März 2017

Frauentagsveranstaltung im BZV Südbrandenburg

Der Internationale Frauentag am 8. März ist für uns Gewerkschafterinnen eine Herzensangelegenheit. An diesem Tage werden Frauen und ihre täglich erbrachten Leistungen besonders gewürdigt. Gleichzeitigt ist dieser Tag Anlass, um auf die immer noch bestechende Benachteiligung der Frauen in den verschiedensten Bereichen unserer Gesellschaft aufmerksam zu machen. Die Kolleginnen der IG BAU BZV Südbrandenburg begehen diesen Tag gemeinsam mit anderen im DGB organisierten Frauen.

Vom Regionsfrauenausschuss der DGB-Region Südbrandenburg/Lausitz organisiert, fand die diesjährige Veranstaltung in der Theaterscheune in Cottbus-Ströbitz statt.
Der Einladung folgten mehr als 100 Frauen. Bereits zum 11.mal begingen die DGB Frauen diesen Tag gemeinsam. Ein Rückblick auf die Veranstaltungen der vergangenen Jahre stimmte die Frauen auf den Nachmittag ein. Kollegin Marion Scheier, DGB Regionsvorsitzende, erinnerte u. a. an die Protestkundgebung gegen Prekäre Beschäftigungsverhältnisse auf dem Stadthallenvorplatz in Cottbus im Jahr 2007 als erste gemeinsame Veranstaltung.

In den folgenden Jahren fand die Verknüpfung des jeweiligen politischen Themas mit Kunst und Kultur statt. In diesem Jahr steht der Frauentag unter dem Motto „WIR verändern“. Die Frauen im DGB machen sich stark für eine gerechte Verteilung der Arbeitszeit und eine eigenständige Existenzsicherung von Frauen, in allen Lebensphasen. Hieran schloss sich inhaltlich die Festrede von Kollegin Susanne Stumpenhusen, Vorsitzende ver.di Landesbezirk Berlin-Brandenburg, mit dem Thema „Rente muss für ein gutes Leben reichen“ an. Besonders Frauen sind von Altersarmut betroffen. Ursachen sind die typischen Erwerbsbiographien der Frauen, die geprägt sind von schlecht entlohnten Tätigkeiten, Teilzeitbeschäftigung, Minijobs, sowie Erziehungs-und Pflegeauszeiten. Da die gesetzliche Rente gerade für Frauen die wichtigste Säule der Alterssicherung ist muss die weitere Absenkung des Rentenniveaus gestoppt werden.

In der Pause vor dem kulturellen Höhepunkt der Veranstaltung stärkten sich die Frauen mit einigen Häppchen und führten angeregte Gespräche bei einem Glas Sekt oder Saft. Unter dem Motto „Tonfilmschlager und Schnulzen“ boten das Stöbitzer Salonorchester und der Sänger Heiko Walter des Staatstheaters Cottbus bekannte und weniger bekannte Filmmelodien der 20er Jahre, gut durchmischt mit UFA-Schlagern und Hits der 50er dar. Die Darbietungen wurden von stürmischem Beifall der Frauen begleitet. Erst nach einigen Zugaben konnten die Künstler die Bühne wieder verlassen.

Cornelia Janisch
Vorsitzende AK Frauen


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